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Venedig 2025

3 Nächte Abenteuerreise im Advent - Indiana Jones Style

Diesmal wird das Special was anders, ohne Titelbeschreibungen der Alben. Jedes Foto führt zu einem ausführlichen Album mit eigener Reiseberichtsprosa. Zusammenfassung meiner eigenen Beschreibungen hier als Story durch meine "Spiegelung" (mal was neues).

Venezia Kompakt!

Ich wollte Nebel, Aqua Alta und Gummistiefel. Bekommen habe ich Licht. Und zwar volle Breitseite. 😄✨

Venedig empfing mich nicht geheimnisvoll-verhangen, sondern sonnendurchflutet wie ein frisch polierter Festsaal – drei Tage am Stück, Anfang Dezember, völlig unverschämt. Statt Drama: Lichtorgie. Statt Hochwasser: Hochgefühl. ☀️🌊

Schon die Ankunft war Kino: Sprint durch Frankfurt wie Kevin allein zu Haus in XXL, Streik in Venedig natürlich exakt an diesem Tag, Plan B ins Taxi – und zack, zehn Minuten später glitzerte die Lagune. Kontrastprogramm von Düsseldorf-Grau zu Venedig-Gold. 🎬✨

Die Tage zerfielen in zwei Welten: Morgens Lost Venice. Gassen leer, Cannaregio still, ich fast allein, begleitet von einer venezianischen Katze mit klarer Meinung. Eine Geisterstadt mit Herzschlag. 🐈‍⬛🌫️
Tagsüber dann San Polo, Rialto, Markusplatz – Geschichte in Stein, Licht an den Fassaden, Möwen als Dauerstatisten. Napoleon hatte recht: schönster Festsaal Europas. Punkt. 🏛️

Nachts wurde alles weich. Pizza draußen bei fünf Grad, Infrarotwärme, langer Spaziergang ohne Uhr. Venedig wirkte wie ein Traum, den man nicht chronologisch erzählen kann – nur fühlen. 🌙🍕

Fazit: Kein Nebel, kein Hochwasser, keine Enttäuschung. Stattdessen 800 Fotos, kalte Hände, warme Taschen und ein leiser Gedanke: Venedig zeigt sich nicht wie erwartet, sondern wie nötig. 😊✨

Tagsüber treiben lassen, chronologisch, wie versprochen, aber innerlich längst zeitlos. Der Canale Grande verschwamm bereits im Kopf zu einer einzigen glitzernden Erinnerung. Am Markusplatz entstand eines meiner Lieblingsbilder – fast unscheinbar: eine Möwe im Flug vor dem Dom. Viele werden sie übersehen. Ich nicht. 🕊️😄

Dann das Abenteuer auf Indiana-Jones-Spuren: endlich die berühmte Kirche, Film und Realität übereinandergelegt wie zwei Dias. Perspektiven abgeglichen, innerlich "Aha!" gesagt, und kurz das Gefühl gehabt, gleich müsste Sean Connery um die Ecke kommen. 🏺🎬

Ganz am Rand der Lagune dann das Paradies: Il Paradiso. Cappuccino in der Sonne, Blick aufs Wasser, ein Seidenreiher als Gaststar – mein persönlicher Höhepunkt. Kalt war's, ja. Aber im Kopf Sommer. ☕🌊🦢

Geschichte gab's natürlich auch: Dom, Quadriga, Doge, Tintoretto. Macht, Größe, Wahnsinn – alles komprimiert in Stein, Gold und 22 Meter Gemälde. 🏛️

Und dann dieser Geheimtipp: Museo-Correr-Café. Blick auf San Marco, Cappuccino für 3 Euro, statt 12. Warm sitzen, Dunkelheit abwarten, lächeln. 😌🔥

Wir warteten. Absichtlich. Bis die Weihnachtslichter am Markusplatz endlich erwachten. 24 Murano-Lampen, echtes Glas, echtes Funkeln, keine Deko von der Stange. 💡😍 Venedig kann eben auch Beleuchtung wie Geschichte: mit Würde, Patina und einem leisen "Schaut ruhig, wir wissen, was wir tun."

Danach zurück zum Hotel, über den Canal Grande, ein letzter Rausch aus Spiegelungen, Wasser, Licht – als hätte die Stadt beschlossen, sich zum Abschied noch einmal komplett zu zeigen. 🌊✨

Und dann der Sundowner. Die Sonne sinkt, San Giorgio liegt still da wie ein gemaltes Bühnenbild, Worte werden plötzlich überflüssig. Manche Bilder wollen nicht erklärt werden. Sie wollen nur wirken. 🌅😌

Am nächsten Morgen Grau und Regen – fast erleichternd. Als hätte Venedig gesagt: Jetzt reicht's, ihr habt genug bekommen. 😄
Was bleibt?

Dankbarkeit. Müde Füße. Warme Erinnerungen. Ein Reisebericht ohne Verzögerung, fast live geschrieben – näher dran geht kaum.

Also: viel Spaß mit den Bildern. Lasst sie wirken.
Venedig braucht keine Erklärung. Es macht das schon selbst. ✨🌿